Donnerstag, 29. April 2010

KREATIV-PROGRAMM:
der Papst in Großbritannien

Papst Benedikt XVI wird im September Großbritannien besuchen. Diesbezüglich hatte sich unlängst ein junger Regierungsbeamter ein kreatives Besuchs-Programm ausgedacht. 

Laut des Memos, welches, gleichwohl nicht zur Veröffentlichung gedacht, mittlerweile doch via SUNDAY TELEGRAPH das Licht der Öffentlichkeit erblickt hatte, wurden folgende Aktivitäten vorgeschlagen: Der Besuch einer Abtreibungsklinik. Die Segnung einer Homo-Ehe. "Benedikt"- Kondome. Ein Duett mit der Queen.


Wir finden: originelle und schöne Ideen. Die britische Regierung und namentlich Außenminister David Milibrand zeigten sich eigenartigerweise weniger begeistert, und reagierten entsetzt. Dem Vatikan wurde bereits das Bedauern der britischen Regierung ausgedrückt.


In der Downing Street ist man sich offenbar einig, dass besagter Regierungsbeamter den Papst mit seinen Vorschlägen beleidigt hat. Woran die britische Regierung allerdings keinen Gedanken verschwendet hat, ist die Tatsache, dass sie mit ihrer Reaktion ebenfalls Menschen beleidigt hat: Frauen, die abgetrieben haben. Homosexuelle Menschen. Denn die Vorschläge in dem Memo sind nicht beleidigend. Sie sind entlarvend.


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