Bleibt alles beim ziemlich Alten. Noch vor drei Tagen stellte ich auf Facebook die Frage, ob es denn allzu verwegen wäre, sich einmal vorzustellen, DER NÄCHSTE BUNDESPRÄSIDENT wäre NICHT weiß, männlich, hetero. Oder wenigstens EINES nicht dieser signifikanten Privilegien-Merkmale. Gut, es war klar, dass solch eine Vorstellung völlig verrückt ist. Und zwar nicht aus dem gern angeführten Grunde, dass es doch auf die Kompetenz ankäme und nicht auf Äußerlichkeiten wie Geschlecht und all das Gedöns; denn genau das ist leider ein frommer Wunsch, welchen die Realität Lügen straft, weiterhin. Leistung und Kompetenz lohnen sich eben NICHT notwendigerweise. So SOLLTE es sein; so IST es aber nicht (Abgesehen davon, dass nicht alle Menschen den gleichen Zugang zur Kompetenz, und die gleiche Möglichkeit zur Leistungserbringung haben). Faktisches und Normatives werden ja allzeit gerne verwechselt. Der Grund, weshalb meine Vorstellung so derart verrückt war, liegt in tiefliegenden gedanklich...