Mittwoch, 11. August 2010

TAKE ME HIGHER! – Der Lasörling-Höhenweg in Osttirol, nebst Abwegen. Teil 2

2. Tag – Montag, 2. August 2010



Auf der Zupalsee-Hütte (2346 m) gibt es Frühstück bis 12:00. Für eine Hütte in den Bergen regelrecht dekadent. Ich habe unruhig geschlafen. Die Hüttenwirtin meint: der Herzrhythmus. Sie verabschiedet uns mit den Worten „Vergelt`s Gott, tausendfach!


Weiterwanderung Richtung Lasörling-Hütte. Schwach ansteigender Pfad über grüne Matten, die in weiten Wellen liegen, sanft und groß. Abstecher zur Merschenhütte im Steinkaastal, dazu müssen wir ein paar Meter runter steigen. Hier gibt es Buttermilch und Käse, alles, was sie selber herstellen. Die ältere Sennerin sieht aus wie unsere Großtante Luise aus dem Ennstal/Steiermark.



Die Merschenhütte, eigentlich eine bewirtschaftete Alm
im Steinkaastal.



Wieder bergauf auf der nächsten Kuppe weicht das grün langsam grauem Geröll.



Weg Richtung Lasörling-Hütte


Von der Scharte „Merschenhöhe" (2499 m) Blick auf den Kosachkofel und eine gewaltige Bergkante, die ausschaut, als würde es dahinter steil ins Mullitztal abfallen. Der Kleine-Lasörling-Gipfel (3055) erhebt sich über dem Panorama und sieht schroff und abweisend aus.



Blick auf den Kosachkofel, dahinter abfallend das Mullitztal.
Im Hintergrund die Spitze des Kleinen Lasörling (3055 m)


Es geht hinab in den nächsten Hochtalkessel. Die Lasörling-Hütte (2350 m) ist achteckig. Bedeckt mit geflammten Holzschindeln. Rot-Weiße Fensterläden. Sie steht auf einer Anhöhe und man denkt an den Himalaya.



Die Lasörling-Hütte (2350 m) im Hochtalkessel
des Mullitz-Tals



Die Zimmer: Unregelmäßige Ecken. Ein kleines Fenster. Betten mit Fußende, schlecht für D. Auf dem Nachttisch Alpin-Magazine. An der Wand ein Schild, das uns verkündet, dass es Frühstück nur BIS 8 Uhr gibt. Muss das sein? Nachmittags zieht sich der Himmel zu, es wird regnerisch. Ich leg mich ins Zimmer ins Bett.


Abend: Es regnet. Manchmal donnert es. Aus dem Tal steigen bisweilen wilde Nebel empor. Irgendwann gibts einen Regenbogen. Ich befürchte, dass wir morgen früh wegen des schlechten Wetters nicht weiterkönnen. Ich bin furchtbar müde. Es ist erst 20 Uhr.





[ Fortsetzung folgt ]

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