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Das mit dem „Wehrt Euch!"

In Zusammenhang mit der Antisexismus-Debatte der letzten Tage, und des darauf installierten TWITTER-hashtags #aufschrei gab es auch Stimmen, die die Aufforderung „Wehrt Euch!“ nicht nur zielführend fanden. Das sei eben auch ein Nicht-Ernstnehmen von Opfern sexueller Übergriffe, die sich aus diversen Gründen nicht gewehrt hatten/wehren konnten. Dies war jedenfalls der Kausalzusammenhang, so wie ich zum ersten Mal drauf stieß. Und ich fand das unmöglich! Wie konnte man bloß so eine Kausalität herstellen? Das würde ja bedeuten: das "Sich-Wehren" nicht zu propagieren. Nicht propagieren zu dürfen. Und letztlich stillzuhalten, um lediglich in kleinen, privaten Räumen, und seien sie auch im Internet, über die gesellschaftlichen Hintergründe zu theoretisieren. Dann aber nicht mehr auf die Straße zu gehen. Mittlerweile habe ich darüber gegrübelt; und meine Einstellungen und Empfindungen haben sich erweitert. Da diese vielleicht nicht so zusammenhängend sind, will ich versuchen, ...

Alltagsseximus: Verständnis war gestern.

Es gibt da diese weit verbreitete reaktionäre Annahme, Frauen seien von Natur aus besonders verständnisvoll; dem ist natürlich nicht so. BOUTIQUE VRENI TM z.B. freut sich im Augenblick wie die Schnitzel (siehe Statement von gestern, 26.1.2013), dass das Thema „Altagssexismus" endlich mal großflächig aufs Tapet kommt. Weil, sie hat für diesen ganzen Mist, diese sogenannten "Lappalien" ÜBERHAUPT kein Verständnis mehr. Und das tolle ist: ganz viele andere haben auch keins mehr. Da gibt es z.B. die famose Aktion #aufschrei : ein sogenannter "hashtag" auf TWITTER, der dazu aufruft, eigene Erfahrungen mit Alltagssexismus zu sammeln und öffentlich zu machen. Da wir nicht auf Twitter sind, und uns demensprechend nicht direkt beteiligen können, machen wir das nun einfach auf diesem Wege. Mittlerweile hat die Mit-Initiatorin, Nicole von Horst, eine weitere Seite eröffnet, für NON-Twitters. Und fangen mal an zu sammeln. * NACHTRAG VOM 30.1.2013: Die folgende...