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EIN KESSEL BUNTES - die blockupy-soli-demonstration vom 8. juni 2013

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Bilder von der BLOCKUPY-SOLIDARITÄTS-Demo am Samstag, den 8. Juni 2013 in Frankfurt/Main: Ca. 300 Personen waren für die Demo angemeldet.  Ein paar Mehr wurden es dann schon. So 10.000 etwa. "Worum geht's eigentlich noch mal?" Darum: Der "Sünden-Block" "Regenschirme" waren bei der Demonstration am vorangegangenen Samstag (1. Juni)  von der Polizei als "Schutzwaffen" eingestuft worden. Im Hintergrund zwischen den Hochhäusern die Stelle, wo am 1. Juni ca. 1.000 Menschen für etwa 10 Stunden eingekesselt worden waren. Eine Ska-Band spielt auf. So Nicht. Schnappschüsse der Demo vom 1. Juni. Einige Polizist*innen (vermutlich peinlich berührt) waren auch da. Werner Rätz, Mit-Organisator von Blockupy und zu ATTAC. Endlich: Ein Schwarzer Block. ...

EINE BESSERE WELT - JA WIE DENN?!

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Letztes Jahr ging's wirklich rund in der Welt, so wie wir ("wir" heißt immer: ich und du und alle, die wir kennen), so wie wir sie erlebt haben ... neben schlimmen Natur- und GAR nicht so natürlichen Katastrophen gab es auch einige Sachen, die unser Herz höher schlagen ließen; zu diesen gehörten die Leute, die millionenfach, rund um den Globus, auf die Straße gingen. Weil sie eine andere Welt wollen, eine Welt, die besser für alle ist. Transgenialer CSD in Berlin/Kreuzberg, 25. Juni 2011 ... das erste Ereignis dieser Art, welches ich miterleben durfte (und wollte), war der transgeniale Christopher-Street-Day in Berlin; dann der Slutwalk in vielen Städten der Welt (und auch in Frankfurt/M., yeah!) ... es folgten zahllose Occupy-Demos und Banken-Umzingelungen im Herbst; und nicht zuletzt die Kundgebungen gegen den katastrophalen Fluglärm aufgrund der neuen Landebahn des Frankfurter Flughafens ... und das waren nur die Sachen, an denen ich selber irgendwie teilhatte. ...

TEIL 2 OCCUPY – DIE KRITIK

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Natürlich gibt es auch viel Kritik an der "Occupy-Bewegung" : ... zu naiv und oberflächlich sei sie. ... Habe keine konkreten Forderungen. ... Sei eine "Lifestyle-" und "Wohlfühl-Bewegung". ... Ein intellektueller Überbau würde fehlen. ... "Hauptsache Dagegen" sei sie, und mache es sich gar zu einfach mit Slogans wie "gegen die Banken" und dem pauschalen und undifferenzierten "We are 99%". ... Gegenüber Antisemitismus grenze sie sich nicht genügend ab – gibt es doch unfassbarerweise noch immer genügend Menschen, welche "die Banken", wie einst die Nazis, mit "dem Weltjudentum" gleichsetzen. ... Gegenüber obskuren Gruppierungen wie der sektenartigen "Zeitgeist-Bewegung" grenze sie sich ebenso unzureichend ab. ... Als "Links" würde sie sich auch nicht definieren. ... Und immer wieder würden in Aufrufen, auf Flyer oder ähnlichem, Schlagworte verwendet, welche auch in nazionalsozialistischen ...

TEIL 1 OCCUPY – WIE ALLES BEGANN

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Es war Anfang Oktober, da las ich im Blog der Autorin Katja Kullmann einen Artikel über ihre USA-Reise. Darin erzählt sie, dass sie am 17. September in New York City war, also eben an jenem Tag, als es im südlichen Manhattan zur ersten großen OCCUPY WALLSTREET-Demo kam. Und als sie plötzlich das Gefühl hatte, dass sich etwas bewegt; ein Gefühl der „Lebendigkeit". Natürlich hatte ich schon am Rande von den OCCUPY-WALLSTREET-Demos gehört, und gedacht: "Wie toll, dass man jetzt auch in der westlichen Welt auf die Straße geht." Als ich nun Katja Kullmanns Artikel las, da konnte ich plötzlich auch dieses Gefühl der Lebendigkeit nachempfinden; ein Gefühl, dass nicht alles stillsteht, bzw. seinen unabänderlichen Gang geht (Stichwort: "alternativlos"); dass die gefühlte Ohnmacht kein Naturgesetz sein muss; sondern dass sich etwas ändern kann. Wenn man auch noch nicht so genau weiß, wie. Und ich dachte, " ach, wenn es sowas doch auch in Frankfurt gäbe (meine Nachb...