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Posts mit dem Label "Stress" werden angezeigt.

EUER STRESS KOTZT MICH AN.

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Eine Polemik.  Denn BOUTIQUE VRENI ™ reichts mal wieder. Kaum sind wir aus südlichen Gefilden zurück, vibriert schon wieder alles in uns. Unter anderem wegen Ihnen. Ja, Sie sind gemeint!   Sie, die Sie unentwegt geschäftig und "busy" durch die Gegend rasen; die Sie dauernd wahnsinnig viel zu tun haben, und gar nicht mehr wissen, wie Sie das alles schaffen sollen.   Sie, die Sie dies alles (und das ist der springende Punkt!) für ein Naturgesetz halten. Weil: das halt so ist. Weil: man halt sofort springen muss, wenn Irgendwer was will. Weil: man immer was tun muss. Weil: das halt heutzutage so ist. Und weil: *man sich meisterhaft mit Stress und Geschäftigkeit profilieren kann. Seien wir ehrlich, so ist es doch. So will es das DEUTSCHE ARBEITS-ETHOS. Da lacht der Neo-Liberalismus. Und da wird's jetzt ganz komisch: wenn Menschen z.B. aus dem Kunst/Kultur-Bereich, aus dem gesellschaftspolitischen Bereich, etc. eben genauso agieren. Sich mit Terminen zuschütten. Weiterarbe...

STRESS / STATUSSYMBOL

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ARBEIT ARBEIT ARBEIT

Welch vertrackte Sache mit dieser "Arbeit", bzw. "Tätigkeit   … also, UNS geht's so:  ... recherchieren. … herumchecken. … Emails schreiben. … Leute ansprechen. … Anfragen herausschicken. … auf Antworten warten, die erst mal nicht kommen. die vielleicht gar nicht kommen. … wieder nachhaken. … Strukturen machen. … sich Konzepte ausdenken. … ideen formulieren ... … also, auch wenn alle diese Dinge nur 2 Stündchen dauert, dann sind wir total ermüdet und fühlen uns leer und es sind doch grade mal 2 Stunden vergangen, das ist doch nicht viel, wir können doch jetzt nicht einfach pause machen oder gar aufhören, wir müssen doch was tun tun tun, und eigentlich haben wir doch noch gar nichts getan. Und außerdem tun die anderen ja bestimmt viel mehr , weil die haben immer soviel zu tun und so wenig Zeit, die arbeiten dann noch spät abends und stehen morgens immer ganz früh auf, weil sie ihre Arbeit nicht schaffen. ach. WAS TUN? Folgende Dinge finden wir übrigens gar nicht s...

SPONTAN, NEIN DANKE! – eine Polemik.

Heute fragt sich BOUTIQUE VRENI, weshalb SPONTANITÄT so beliebt ist; und weshalb „planendes Handeln“ vielen als unlocker und spießig gilt? So haben wir das jedenfalls schon des öfteren erlebt. Nun ist es ja so, dass diejenigen, welche Planung und organisiertes Handeln verschmähen, oft einen Grad an „Verpeiltheit“ an den Tag legen, der im Alltag nicht unbedingt angenehm ist. Z.B. im Zusammenleben mit anderen. Wenn gemeinsam etwas auf die Beine gestellt werden soll. Dann mag es ja in der Anfangsphase wichtig sein, das Chaos zuzulassen, damit Ideen entstehen können; in den nachfolgenden Phasen der Umsetzung führt chaotisches Handeln jedoch oft zu Vollstress, so unsere Erfahrung. Ähnlich unangenehm ist im übrigen die Eigenschaft der permanenten UNPÜNKTLICHKEIT. Denn diese geht schlichtweg unachtsam mit der Lebenszeit anderer Menschen um (außer: man kennt sich gut, und weiß, dass die andere Person es mit der Zeit nicht so genau nimmt, und ganz gerne wartet. Aber das sollte man vorher wisse...
„Das Private ist politisch“ , so hieß es seit den 70er Jahren des 20sten Jahrhunderts aus den Reihen der Frauenbewegung; dieser Satz hat sich mittlerweile vollständig umgedreht, so meint es jedenfalls Florian Illies in seinem Artikel „Mach dir keinen Stress!“ (die ZEIT, 1.1.2011)  „Doch inzwischen ist das Politische vollständig privat geworden.“ , schreibt Illies und bezeichnet damit die Veränderung im Sprachgebrauch von „Entspannung“, diesem so populären Begriff, welcher in den 70er Jahre noch für die Ost/West-Politik angestrebt wurde, dessen Bedeutung sich mittlerweile jedoch völlig in die private Sphäre zurückgezogen habe. Das „private“ daran ist, dass jede/r Einzelne für seine/ihre Entspannung persönlich verantwortlich ist: „Entspannung ist bei uns also Teil der Leistungsgesellschaft geworden. Und das »Mach dir keinen Stress« und »Entspann dich!« sind ihre tyrannischen Imperative.“ Das nun wiederum ist ganz und gar nicht mehr privat, wie auch auch im Blog Begleitschreiben ...

„Bore Out“ – ein neuer Geheimtipp?

Burn-Out ist ja mittlerweile ein alter Hut. Also dieses Syndrom, dass man vor lauter Stress und Arbeit irgendwann nicht mehr kann und dann zusammenklappt. Aber gut ankommen tut's immer noch. Unlängst erst hat die erfolgreiche Kommunikations-Wissenschaftlerin Miriam Meckel ein Buch über ihren eigenen gar nicht so lange zurückliegenden Burn Out geschrieben. (Bleibt nur zu hoffen, dass sie mit dem sofortigen Schreiben eines Buches nicht sofort den Weg für ihren nächsten Burn Out bereitet hat ...) Das Gute an so einem Burn-Out ist ja, dass man immer sagen kann:„ Ich bin zusammengebrochen, weil ich vorher soviel gearbeitet habe. “ .... „WEIL ICH VORHER SOVIEL GEARBEITET HABE.“ Ja, brav! Viel gearbeitet! Das hört man gern. Dann wird ein Burn-Out zu so etwas wie einer Heldentat. Na, dann erholen Sie sich mal gut, bisschen kürzer treten schadet ja nicht. Aber, ne, irgendwann isses auch wieder gut! Dann aber wieder ranklotzen! Der Bore-Out ist ja, was seine Ursachen angeht, das genaue...

ANLEITUNG ZUM MÜSSIGGANG

Ich habe „Anleitung zum Müßiggang“ gelesen, und es ist wunderbar. Endlich muss man kein schlechtes Gewissen mehr haben, wenn man morgens oder gar vormittags später als neun Uhr aufsteht; oder wenn man viel zu viel getrunken, und sich in den so angenehmen Zustand des Betrunken-Seins katapultiert hat, und das möglicherweise noch mitten in der Woche. Autor Tom Hodgkinson gibt in seinem Buch den „untätigen“ Tätigkeiten ihre existenzielle Sinnhaftigkeit zurück, und erhebt sie haushoch über die (im Augenblick leider übermächtigen) Maximen der Nützlichkeit und des Arbeitens-als-Selbstzweck. Blinder Fleiß und Arbeitsamkeit fanden ihren verderblichen Ursprung am Beginn der Industrialisierung und dienen hauptsächlich dem einen Zweck: den Profit einiger weniger zu erhöhen und die Menschen am Denken zu hindern. Denn das ist es eigentlich, was Müßiggang ausmacht: das Kommen zu sich selber, das Flanieren im Geiste und die Entstehung neuer Gedanken. Nur so ist Bewusstseinserweiterung möglich. Hodg...

EIN EIGENER BLOG!

Ein EIGENER Blog ! Endlich kann ich den ganzen Textkram, und die Gedanken, die ich zu diesem und jenem habe, zusammenführen, und eine runde Sache daraus machen ... Es stellt sich nun die Frage, wie ich diesen meinen neuen Blog bekannt mache. Einen Blog, der nicht auf MySpace ist. Und nicht mit Facebook verbandelt. Diesen Orten im Netz, welche einem in null komma nichts 350 Freunde bescheren. Nun, das ist hier nicht so. Hier bin ich erst mal eine von Vielen. Eine von vielen, wo nicht unbedingt Laufkundschaft vorbeikommt. In einem anderen Blog lese ich bezüglich dieses Themas: außer dass man sich mit anderen Blogger*innen vernetzen solle, sei es eben einfach wichtig, regelmäßig gute Texte zu bloggen. Regelmäßig . Gut . Oh. Bei mir ist es jetzt schon wieder über 10 Tage her seit dem letzten Blog, den über das lustige Papst-Memo aus London ... Nein. Das geht ja gar nicht! Das ist viel zu selten. Alle zwei bis drei Tage sollte es schon sein. Und qualitätiv hochwertig auch! Sonst wirds...

DER LUXUS, KÜNSTLERIN ZU SEIN: "AUFSTEHN"

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RE : POST 01 (anlässlich des letzten Vulkan-Ausbruchs) Es ist Dienstag der 15. März. Heute Morgen bin ich um viertel vor zehn aufgestanden. Und bin froh, dass sich endlich wieder ein für mich einigermaßen normaler Tagesrhythmus einpendelt. So halb zehn, das ist wohl meine biologisch-adäquate Aufstehzeit. Die Tage davor war mein Tagesrhythmus leicht durcheinander. Letzte Woche wachte ich schon um halb Sieben auf und war hellwach; und noch die Woche zuvor wachte ich des Nächtens um fünf Uhr auf und mir gingen die Dinge, die ich noch erledigen muss, wie ein Mühlrad im Kopf herum. Eingeschlafen bin ich dann erst wieder drei Stunden später. Grund dafür war ein Kunstprojekt in Offenbach , im "HAFEN 2", das ich zusammen mit Eva Weingärtner organisiert und veranstaltet habe. Das Thema war "Island", die "Insel aus Feuer und Eis". Ich muss jetzt immer lachen, wenn ich diesen Terminus höre, zum 1millionsten Mal. "Insel der Sentimen...